Spendenaufruf
Der Enkenhofener Wald, ein einzigartiger Naturraum am Badsee Beuren, ist durch die geplante
Genehmigung von drei fast 300 Meter hohen Windkraftanlagen akut bedroht.
Auch für die Anwohner insbesondere in Beuren, Enkenhofen und Winterazhofen befürchten wir
erhebliche Belastungen – durch Lärm, nächtliche Leuchtfeuer, Schattenschlag und möglichen
PFAS-Abrieb.
Damit wir diesen wertvollen Naturraum schützen und Gefahren für Mensch und Tier abwenden
können,
brauchen wir jetzt Ihre
Unterstützung.
Unser Engagement ist vor Gericht besonders wirksam.
Der Regionalverband hat das Gebiet als Vorrangfläche ausgewiesen – eine Entscheidung, die nach
unserer Einschätzung auf veralteten und unzureichenden naturschutzfachlichen Daten beruht und
erhebliche ökologische Folgen hätte. Ein überregionaler Investor bereitet bereits konkrete
Schritte zum Bau von Windkraftindustrieanlagen vor.
Wir rechnen Anfang 2026 mit einem beschleunigten Genehmigungsverfahren beim Landratsamt
Ravensburg, dessen Fristen extrem kurz sind.
Als regional anerkannte Naturschutzvereinigung verfügen wir über ein eigenes
Verbandsklagerecht und können nach § 3 UmwRG ohne eigene Betroffenheit umfassend die
Einhaltung von Umwelt- und Naturschutzrecht gerichtlich überprüfen lassen, während
Privatpersonen nur dann und insoweit klagen dürfen, wenn sie in ihren eigenen Rechten – etwa
durch Abstandsverletzungen – unmittelbar selbst beeinträchtigt sind.
Gemeinsam haben wir schon Großes erreicht.
Dank Ihrer früheren Unterstützung konnten wir verhindern, dass der Beurener Berg – ebenfalls ein
besonders schutzwürdiger Naturraum – zum Vorranggebiet für Windkraftanlagen erklärt wird.
Erst Ihre Spenden machten die Finanzierung der notwendigen Gutachten und Expertisen möglich.
Dieser Erfolg zeigt eindrucksvoll: Wenn wir zusammenstehen, können wir die Natur unserer
Heimat wirksam schützen.
Der Vorstand hat einstimmig beschlossen, im Fall einer Genehmigung Klage zu erheben – sofern
die finanziellen Mittel auf unserem Vereinskonto bereitstehen.
Wir gehen davon aus, dass wir spätestens Ende Februar 2026 finanziell handlungsfähig sein
müssen.
Bitte helfen Sie mit, Windkraftanlagen im 'Enkenhofener Wald' zu verhindern und damit auch
diesen besonderen Naturraum unserer Heimat zu bewahren.
Jede Spende stärkt unsere gemeinsame Stimme für Natur und Artenvielfalt.
Spendenkonto:
Natürlich für’s Allgäu und Baden-Württemberg e. V.
Postbank Frankfurt
Konto-Nr.: 826 658 607
BLZ: 500 100 60
IBAN: DE98 5001 0060 0826 6586 07
BIC: PBNKDEFF
Spenden sind gemäß § 10b EStG steuerlich absetzbar; eine Bescheinigung erhalten Sie
automatisch.
Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit unter info.beuren21.de zur Verfügung.
Pressemitteilung vom 12.02.2025
Zum aktuellen Planungsverfahren nimmt unser Verein mit einer Pressemittelung Stellung.
Pressemitteilung lesen...Pressemitteilung vom 17.09.2024
Aus aktuellem Anlass hat unser Verein eine Pressemittelung herausgegeben.
Pressemitteilung lesen...Wieder Rotmilan-Sturmopfer gerettet
Am 11.06.2023 zog ein orkanartiger Sturm über den Bereich Isny-Beuren. Tags darauf wurden unsere Mitglieder über einen fast ausgewachsenen Rotmilan informiert, der in der Nähe eines uns bekannten Rotmilan-Horstes auf dem Boden saß. Schnell war klar, dass der schwere Sturm den Ästling vom Baum gefegt haben muss. Nachdem wir den Jungvogel untersucht haben und keine Verletzungen feststellen konnten, haben wir ihn in einem provisorisch errichtete Nest auf einer Fichte in der Nähe seines alten Horstbaumes abgelegt. Der Jungvogel wurde von den Altvögeln bereits tags darauf wieder versorgt und schon vier Tage nach seiner Rettung konnte beobachtet werden, wie er seine ersten Flüge im Horstbereich unternahm.

Ästling am Tag nach seiner Rettung
Pressemitteilung 28.02.2023:
Unser Verein hat aus gegebenem Anlass eine Pressmitteilung erstellt.
Pressemitteilung lesen...Mitglieder retten flugunfähigen Rotmilan
Nachdem am 16.08.2021 ein orkanartiger Sturm im Raum Isny-Beuren wütete, wurde unser Verein zwei Tage darauf von der Ortsverwaltung benachrichtigt, dass ein flugunfähiger Rotmilan in einem Wald unweit von Beuren gesichtet wurde. Genau in diesem Waldbereich, der von dem Sturm stark zerstört wurde, befindet sich ein seit Jahren bekannter Horstbaum, der bei dem Sturm abgebrochen ist. Es muss davon ausgegangen werden, dass sich der Rotmilan während des Sturms in seinen Brutrevier aufgehalten hat und durch einen der vielen umstürzenden Bäume verletzt wurde. Unsere Mitglieder waren schnell zur Stelle und fingen das verletzte Tier ein. Eine erste Untersuchung ergab keine größeren Verletzungen, außer dem Fehlen der Steuerfedern, die für das Fliegen notwendig sind. Über unser Netzwerk konnte umgehend eine Greifvogel-Auffangstation in Seeg im Allgäu ausfindig gemacht werden, die bereit war den Rotmilan aufzunehmen. Bereits wenige Stunden später konnte das verletzte Tier in die Obhut des ausgebildeten Falkners Tom Reibl übergeben werden. Dort muss der "Patient" nun bleiben bis mit der nächsten Mauser die Federn nachgewachsen sind, um dann in seinem angestammten Revier wieder freigelassen werden zu können.

Tom Reibl von der Greifvogel-Auffangstation in Seeg im Allgäu untersucht unseren "Patienten"
Grundsatzpapier Windkraftnutzung in Deutschland
Ist die Argumentation für den forcierten Ausbau der Windenergie überzeugend? Dient Windkraft wirklich einem effektiven Klimaschutz? Was sind die wirklichen Gründe für den Rückgang der Biodiversität und welchen Anteil hat die Windkraftnutzung? Überwiegen die Nachteile der Windenergie die Vorteile?
Weiterlesen...Pressemitteilung 03.05.2018
Aus artenschutzrechtlichen Gründen ist der Bau von Windkraftindustrieanlagen auf dem Beurener Berg rechtswidrig. Das Landratsamt Ravensburg hat im Einvernehmen mit dem Regierungspräsidium Tübingen entsprechende Bauanträge von zuletzt noch zwei Windrädern der 200 Meter-Klasse abgewiesen. Nach sieben Jahren zähen Ringens ist das eine gute Nachricht für die Natur und Landschaft unserer Heimat.
zur Pressemittelung...05.05.2017: Vergifteter Mäusebussard auf dem Beurener Berg
Am 31.03.2017 wurde von Kindergarten-Kindern auf dem Beurener Berg ein toter Mäusebussard
gefunden.
Nur auf massiven Druck unseres Vereins wurde an dem toten Tier eine toxikologische Untersuchung
durchgeführt.
Das Ergebnis der Untersuchung bestätigte unsere Befürchtungen:
Als Todesursache kommt wahrscheinlich eine
Vergiftung mit Carbofuran in Betracht, zu diesem
Schluss kommt das staatliche tierärztliche Untersuchungsamt Aulendorf.
Bei Carbofuran handelt es sich um ein hochwirksames Gift, das in der EU bereits seit 2008
verboten ist.
Man muss daher davon ausgehen, dass hier Giftköder ausgelegt wurden.
Es muss befürchtet werden, dass auf und um den Beurener Berg weitere Giftköder ausgelegt werden
oder wurden.
Zukunft sichern ▪ Natur bewahren ▪ Natürlich für's Allgäu!